Verlust als Übungsleiter? Welcher Betrag mindert Ihre Steuer? Oder ist da mehr Möglich?

Den Ganzen Tipp mit entsprechenden Urteilen gibt es unter:

https://www.buhl.de/steuernsparen/verlust-als-uebungsleiter/

Steueränderungen 2015

Viele nützlichen Tipps unter: http://www.steuernsparen.de/

oder

http://www.banktip.de/rubrik2/20752/steueraenderungen-2015-das-sollten-sie-wissen.html


Altersvorsorge
Die Förderhöchstgrenze bei der Basis­versorgung im Alter wird von 20.000 Euro nun auf bis zu 24.000 Euro angehoben.

Arbeitgeberleistungen
Leistungen, die eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie fördern, sollen von der Steuer befreit werden. Dazu gehören die Kinderbetreuung sowie die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger. Die Betreuung ist bis zu einem jährlichen Wert von 600 Euro steuerfrei.

Arbeitnehmerpauschbetrag
Der Arbeitnehmerpauschbetrag ist eine staatlich festgelegte Pauschale für Werbungskosten von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit. Der Arbeitnehmerpauschbetrag wird von bisher 1.000 Euro um 130 Euro auf 1.130 Euro erhöht.

Arbeitszimmer
Für die Benutzung des häuslichen Arbeitszimmers soll eine monatliche Pauschale in Höhe von 100 EUR eingeführt werden. Damit würde der Einzelnachweis der tatsächlichen Kosten entfallen. Der Pauschbetrag soll dann gelten, wenn für die berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz vorhanden ist.

Ausländische Steuern
Im Gesetzesentwurf des JStG 2015 ist eine Erweiterung der Anrechnung ausländischer Steuern auf die deutsche Körperschaftssteuer vorgesehen. Die Neuregelung soll bereits für in 2014 zufließende ausländische Einkünfte gelten.

Behindertenpauschbetrag
Der Behindertenpauschbetrag soll erhöht werden, voraussichtlich um 30 Prozent. Die Behindertenpauschbeträge von Kindern können künftig dauerhaft auf die Eltern übertragen werden. Mit dieser Maßnahme soll der Verwaltungsaufwand reduziert werden.

Betriebsveranstaltungen
Pro Arbeitnehmer und Veranstaltung wird die Freigrenze 2015 von 110 Euro auf 150 Euro heraufgesetzt. Die Gemeinkosten werden anteilig auf die Arbeitnehmer umgelegt.

Übliche Zuwendungen im Rahmen einer Betriebsveranstaltung sind insbesondere:

  • Speisen, Getränke, Tabakwaren, Süßigkeiten.

  • Übernahme von Übernachtungs- und Fahrtkosten.

  • Eintrittskarten für kulturelle und sportliche Veranstaltungen als Teil einer Gesamtveranstaltung.

  • Geschenke.

  • Aufwendungen für den äußeren Rahmen, z.B. Raumkosten, Musik, künstlerische Darbietung.

Überschreiten diese Aufwendungen die Freigrenze von 110 Euro je teilnehmendem Arbeitnehmer und je Veranstaltung, ist die Zuwendung als Arbeitslohn in voller Höhe sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtig. Es besteht aber die Möglichkeit die Zuwendung pauschal mit 25 Prozent zu besteuern. In diesem Fall entfällt die Sozialversicherungspflicht.

Dialyseleistungen
Nichtärztliche Dialyseleistungen sollen von der Umsatzsteuer befreit werden.

Dienstleistungen
Für haushaltsnahe Dienstleistungen sind alle relevanten Informationen unter http://www.finanztip.de/haushaltsnahe-dienstleistungen/  zu erfahren.

Geldwäsche
Finanzbehörden sind in Zukunft dazu verpflichtet, auch bereits aufsichtsrelevante Sachverhalte im Sinne des § 16 GwG an zuständige Aufsichtsbehörden mitzuteilen. Dieses Gesetz dient zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung.

INVEST
Der INVEST-Zuschuss für Wagniskapital wird durch das Jahressteuergesetz 2015 rückwirkend steuerfrei gestellt.

Kfz Steuer
Das Europäische Parlament hat neue Grenzwerte für den Schadstoffausstoß von Fahrzeugen festgelegt. Seit dem 1. September 2014 gilt die Abgasnorm Euro 6 für neue Pkw Typen. Ab 2015 gilt Euro 6 dann auch für alle Erstzulassungen. Die Umstellung auf Euro 6 ändert nichts an der Berechnung der Kfz Steuer, da auch Fahrzeuge mit Euro-6-Motoren keine Steuerbefreiung erhalten.

Kirchensteuer
Verbraucher können bisher entscheiden, ob Banken und Versicherungen neben der Abgeltungsteuer auch die Kirchensteuer einbehalten dürfen oder ob der Abzug über die Einkommensteuererklärung erfolgen soll. 2015 wird der Kirchensteuerabzug für Kapitalerträge automatisch über ein elektronisches Abrufverfahren abgezogen. Damit können Verbraucher nicht mehr zwischen den beiden Möglichkeiten auswählen.

Lebenspartner
Die steuerliche Gleichbehandlung von Lebenspartnern ist ein weiteres Vorhaben im Jahressteuergesetz 2015. 2013 hat das "Gesetz zur Änderung des Einkommensteuergesetzes in Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 7. Mai 2013" die steuerliche Gleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnern für das Einkommensteuergesetz umgesetzt. Aktuell hat das Bundesfinanzministerium einen Referentenentwurf veröffentlicht, wodurch die verbliebenen Ungleichbehandlungen beseitigt werden sollen. So sollen Lebenspartner in den Katalog der Angehörigen nach § 15 der Abgabenordnung aufgenommen werden, was in vielen Bereichen bedeutsam ist. Angehörige können zum Beispiel die Auskunft verweigern, soweit sie nicht selbst als Beteiligte über ihre eigenen steuerlichen Verhältnisse auskunftspflichtig sind oder die Auskunftspflicht für einen Beteiligten zu erfüllen haben.

Lebensversicherungen
Nach dem Verkauf einer Lebensversicherung sind die Auszahlungen bei Eintritt des Versicherungsfalls nicht mehr steuerfrei. Bei Übertragungen (im Falle einer Scheidung oder bei Nachlässen) entsteht keine Steuerpflicht.

Selbstanzeige
Die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher wird teurer. So kostet bis 100.000 Euro Steuerhinterziehung das Absehen der Verfolgung einer Straftat 10 Prozent, 15 Prozent bis zu einer Höhe von 1.000.000 Euro und für darüber liegende Summen werden 20 Prozent abgezogen.

Steueridentifikationsnummer
In Zukunft werden mehr Daten bei der SteuerID gespeichert. Die Wirtschafts-Identifikationsnummer soll eingeführt und zugleich um eine Stelle ergänzt werden, damit die Nummer dann eindeutig einer bestimmten Branche zugeordnet werden kann.

Steuerschuldnerschaft
Ein Schnellreaktionsmechanismus soll neue Tatbestände bei der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers schnell und unkompliziert integrieren. Dann kann auch ohne Zustimmung der EU gegen Umsatzsteuerbetrug vorgegangen werden.

Umsatzsteuervoranmeldung
Unternehmer, die eine Vorratsgesellschaft oder einen Firmenmantel übernehmen, müssen ab 2015 über einen Zeitraum von zwei Jahren eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung angeben.

Unterhaltszahlungen
In der Steuererklärung zeigen Unterhaltszahlungen künftig die steuerlichen Identifikationsnummern der unterhaltenen Personen an, damit deren Identität zweifelsfrei festgestellt werden kan

Steueränderungen für Azubi
Mit der Pendlerpauschale in Höhe von 30 Cent je Kilometer beteiligt sich das Finanzamt an den Fahrtkosten zum Ausbildungsbetrieb. Für den Weg zur Berufsschule oder zu einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte gibt’s sogar doppelt so viel.
Der Fiskus beteiligt sich an den Fahrtko
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Seit dem neuen Reisekostenrecht 2014 wurde die „regelmäßige Arbeitsstätte“ durch die gesetzlich definierte „erste Tätigkeitsstätte“ ersetzt. Diese Änderung bietet vor allem für Außendienstmitarbeiter mit Home-Office Gestaltungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen unter:

<<http://www.steuernsparen.de/tipps-zur-steuererklaerung/arbeitnehmer/1273-aussendienstler-mit-home-office>>

Die neuen Sozialversicherungsbeiträge und viel weitere Informationen gibt es unter


http://www.lohn-info.de/sozialversicherungsbeitraege2015.html