Correkta, Das war einmal

Am Anfang waren Ideen, dann kam der Profit. Das ging viele Jahre gut. Namensänderungen folgten. Bis dahin war vieles in Ordnung.

 

Dann jedoch wollte man einen Konkuurenten durch Preiskampf vom Markt drängen.(O Ton:" da hat im Osten so ein kleiner Krauter aufgemacht, der will uns ans Bein pissen. Da machen wir ein Jahr Preiskampf, dann redet keiner mehr von ihm) Der jedoch hat sich behauptet. (Also nicht nur Dummheit, nein auch noch Arroganz).

Durch den Preisverfall der hergestellten Produkte jedoch schmolz die Gewinnmarge massiv zusammen, so dass am Ende nichts mehr übrig blieb.

 

Dann kam die PROFITGIER. Der Verkauf an eine Heuschrecke besiegelte dann das Schicksal des Unternehmens.

Die erste Regel für eine geplante Insolvenz: Verkaufe alle Einzelnen Teile möglichst gewinnbringend, bis Du dann das Kaufobjekt GmbH bis zum Mindesthaftungsbetrag ausgeblutet hast.

 

Der letzte Geschäftsführer Oberhof hat 2023 alle Gebäude und Grundstücke verkauft und zurückgemietet. Somit blieb die Haftung bei 25000€.

Für die knapp 150 Mitarbeiter hat das nicht mehr gereicht.  So endete dann nach knapp 78 Jahren die PORESTA-GESCHICHTE in Bad Wildungen.

 Alle hier aufgeführten Daten stammen aus öffentlich zgänglichen Quellen. Das Zitat O Ton habe ich selbst im Rahmen einer Betriebsversammlung zum Jahresende 1992 als Protokollführer des Betriebsrates mitgeschrieben.