Hier sind Meinungen & Veröffentlichungen aus Expertensicht zu Themen, die uns Arbeitnehmer betreffen als Download verfügbar.

Eure Antworten bitte ins Gästebuch eintragen.                   Vielen Dank

 

 

 

Hallo zusammen,

ich habe gerade die Aktion von foodwatch an Annalena Baerbock und Robert Habeck, die Parteivorsitzenden von Bündnis 90/ Die Grünen unterzeichnet. Seid Ihr auch dabei?

 

 

Darum geht es bei der Aktion:

 

 

2015 demonstrierten die Grünen noch Seite an Seite mit hunderttausenden Menschen gegen Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP. Sechs Jahre später ist diese Haltung Geschichte.

 

 

 

Wenn die Einzige Partei, die sich nach Ihrer Selbstdarstellung um die Umwelt kümmert, nun von den eigenen Werten Abstand nimmt, weshalb sollten man die dann noch wählen?

 

Grün ist also doch nicht Grün?

 

Welche Farbe soll es denn jetzt sein: Blau, gelb, schwarz, rot oder vielleicht doch braun?

 

 

Diese verlogene Pack sollte schleunigst abgewählt werden.

 

 

 

Schon jetzt tagen im Geheimen sogenannte CETA-Vertragskomitees, die weitreichende Entscheidungen über Gesundheits-, Umwelt- und Verbraucherstandards treffen können.

 

Wir fordern vom Grünen-Bundesvorstand ein klares Nein zu CETA im Wahlprogramm! Sonst sind die grünen ganz offensichtlich nicht mehr Glaubwürdig und somit nicht mehr Wählbar.

 

Das die Politik sich nicht scheut die Wähler zu belügen, ist keine Überraschung. Doch bereits vor der Wahl ganz offen zuzugeben, dass man sich nicht um den Wählerwillen schert und politische Kernaussagen der Vergangenheit so einfach verneint, sollte zumindest auf den Stimmzettel zu einem Denkzettel werden..

 

 

 

Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP gefährdet unsere Demokratie und müssen gestoppt werden. Macht bitte auch mit bei der Aktion!

https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/gruene-wort-halten-ceta-stoppen/

Viele Grüße Uli

 

 

 

 

 

LAG Düsseldorf Az.: 6 Sa 824/20: und das soll richtig sein? der DGB und ich sind anderer Ansicht!

 

Wer im Lockdown weniger oder überhaupt nicht arbeitete, soll einen geringeren Urlaubsanspruch haben, urteilte am 12.03.2021 das Landesarbeitsgericht Düsseldorf.

 

 

 

Tenor des Gerichtsurteils, auf das sich in der Urteilsbegründung gestützt wird:

 

Nach dem Bundesurlaubsgesetz entsteht der Anspruch auf Erholungsurlaub mit der Tätigkeit, jährlich stehen Arbeitnehmern mindestens 24 Werktage an Urlaub zu.

 

(Bemerkung: von Tätigkeit steht im BurlG jedoch nichts)

 

 

 

Zitat aus der Pressemitteilung:

 

Vorab hatte der Europäische Gerichtshof geklärt, dass er eine mögliche Reduktion des Anspruchs auf null für europarechtskonform hält. Auch eine anteilige Kürzung erkennen die Luxemburger Richter an, denn in ebenjenem Zeitraum müsse auch keine Arbeit erbracht werden (Rechtssache C-385/17). Das betrifft jedoch die europäische Rechtslage, die abschließende Klärung durch das Bundesarbeitsgericht (BAG) steht aus.

 

 

Die Kurzarbeit mindere demnach nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch den Urlaubsanspruch. Diese Meinung vertrat das LAG mit seinem Urteil (Az.: 6 Sa 824/20). Seine Entscheidung begründete das Gericht mit der Vorgabe des EuGH. Das deutsche Recht enthalte dazu keine günstigere Regelung. Weder existiert diesbezüglich eine spezielle Regelung für Kurzarbeit noch ergebe sich etwas anderes aus dem Bundesurlaubsgesetzes, teilte das LAG mit: „Insbesondere ist Kurzarbeit Null nicht mit Arbeitsunfähigkeit zu vergleichen.“

 

Das Landesarbeitsgericht hat die Revision zugelassen.

 

 

 

Kommentar: Die Ansicht, dass der Anspruch mit der Tätigkeit erworben wird ist aus dem BUrlG jedoch nicht herauszulesen.

 

BurlG: § 1 Urlaubsanspruch

 

Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub.

 

 

 

Durch die Kurzarbeit verliert der Mitarbeiter ja nicht seine Eigenschaft als Arbeitnehmer. Der Kurzarbeiter wird weiterhin vom Arbeitgeber bezahlt und die Sozialversicherungsbeiträge, als auch die, durch den Arbeitgeber zu entrichtende Versicherungsbeiträge für die BG usw., werden weiterhin fällig. Lediglich der Anspruch des Arbeitnehmers aus BGB § 615 Annahmeverzug, wird durch die Zahlung des Kurzarbeitergeldes von anderer Stelle kompensiert.

 

 

Das Werkzeug der Kurzarbeit soll verhindern, dass Arbeitnehmer entlassen und somit arbeitslos werden. Folglich ist der Kurzarbeiter eben immer noch Arbeitnehmer und hat demzufolge, unter vielen anderen Ansprüchen z.B. aus Altersteilzeitvertägen, Betriebszugehörigkeiten, usw. auch im Sinne des BurlG einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub.

 

 

 

Auch in der vom LAG zitierten Vorgabe Art. 7 Jahresurlaub ist explizit von Arbeitnehmern und nicht von Tätigkeit die Rede, deshalb kann nach meinem Rechtsverständnis auch dort kein Kürzungsanspruch herausgelesen werden. Auch bezieht sich diese Regelung explizit auf die in den einzelnen Staaten geltenden Rechtsvorschriften (Gesetze, Tarifverträge) und Gepflogenheiten (Betriebliche Übung).

 

„Nach Überzeugung des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften sind Arbeitgeber nicht berechtigt, den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch aufgrund der konjunkturbedingten Kurzarbeit zu kürzen, wie es aus Anlass der Corona-Krise vermehrt aufgetreten ist“. Dem kann ich mir nur anschließen.

 

 

 

Zitat der: 08: Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 (Richtlinie 2003/88/EG)

 

Art. 7 Jahresurlaub

 

(1)

Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, damit jeder Arbeitnehmer einen bezahlten Mindestjahresurlaub von vier Wochen nach Maßgabe der Bedingungen für die Inanspruchnahme und die Gewährung erhält, die in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und/oder nach den einzelstaatlichen Gepflogenheiten vorgesehen sind.

(2)

Der bezahlte Mindestjahresurlaub darf außer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht durch eine finanzielle Vergütung ersetzt werden.

 

 

Ulrich Kürpick

 

 

Deutschlands Abstieg zeigt sich nicht nur beim Impfen

Deutschlands Ruf in der Welt entspricht immer weniger der Realität. Eine tiefgreifende Reform des öffentlichen Sektors ist nötig.

 

Der Ganze Artikel ist unter:

https://www.tagesspiegel.de/meinung/verkrustete-verwaltung-deutschlands-abstieg-zeigt-sich-nicht-nur-beim-impfen/26968018.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

aufrufbar. Einfach kopieren und im Browswe aufrufen. Viele Wahrheiten und berechtigte Fragen, wie es denn weitergehen soll.

Passend dazu: In Deutschland entwickelt, kommerziell jedoch gescheitert. So lässt sich die Geschichte des Transrapid in wenigen Worten zusammenfassen.

nur komisch, dass solch eine Technologie in anderen Staaten ein Erfolgsmodell werden konnte.

 

https://www.nzz.ch/wirtschaft/transrapid-in-deutschland-gescheitert-in-china-gefragt-ld.1603486?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Wer ist gegen Sklaverei?

 

Diese Frage werden wohl die Meisten mit „ich“ beantworten. Sklaverei gilt für „fast“ alle als unmenschlich und wurde in der Vergangenheit berechtigter Weise bekämpft und deshalb von allen Nationen abgeschafft.

 

 

 

Die Frage lautet nun: „und warum behandeln wir dann denkende und fühlende Lebewesen nicht human? Wo bleibt da der Respekt vor dem Leben?

 

 

 

Wie wir mit unseren Tieren umgehen, zeigt doch, dass wir aus ethischer Sicht, nichts gelernt haben. Hund und Katze, oder auch das Meeschweinchen, werden von ihren Haltern, ja ich vermeide den Begriff Besitzer explizit, zum Teil abgöttisch geliebt. Auch die Psychologie bescheinigt diesen „Haustieren“ einen positiven, gesundheitsfördernden Effekt.

 

 

 

Rinder, Schweine, Geflügel oder andere „Nutztiere“ werden jedoch wie eine Sache, ohne Erbarmen oder schlechtem Gewissen „verbraucht“. Die Haltungsbedingungen in den Produktionsstätten sind schon per Gesetz, würdelos.

 

 

 

Die EU-Tierschutzvorschriften spiegeln die sogenannten "fünf Freiheiten" wider: 

 

Freiheit von Hunger und Durst; Freiheit von Unbehagen; Freiheit von Schmerz, Verletzung und Krankheit; Freiheit zum Ausleben normalen Verhaltens; Freiheit von Angst und Leiden! 

 

 

 

Nach genau dieser der EU – Verordnung benötigt ein Hausschwein lediglich 0,75m² dafür. Das bedeutet im Umkehrschluss, ein Mensch müsste  nach genau diesen Regeln mit einem Platzangebot von 1,2m² auskommen. Hinlegen geht da ja gerade so. Die Frage lautet nur: „Wie klappt das denn dann mit dem Ausleben normalen Verhaltens, wenn man nicht mehr Platz hat, als eine Telefonzelle bietet“?  Die Älteren unter uns, können sich noch an diese gelben Häuschen erinnern.

 

 

 

Nach Tierschutz-Hundeverordnung §2 Abs. 1 gilt: „Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.“

 

Und

 

„muss für einen Hund, der regelmäßig an mindestens fünf Tagen in der Woche den überwiegenden Teil des Tages außerhalb des Zwingers verbringt, die uneingeschränkt benutzbare Zwingerfläche mindestens sechs Quadratmeter betragen.“

 

 

 

Irgendwie passt das Verhältnis nicht, zumal Schweine beim IQ – Test oft besser abschneiden als Hunde. Wer hat nicht über „ein Schweinchen namens BABE“ geschmunzelt und sich gefragt, wie man einem Ferkel, von gerade einmal 12 Wochen, die ganzen Tricks beibringen konnte“?

 

 

 

Das Dammwild „Bambi“ bevorzugt einen parkähnlich, vielfältig strukturierten Lebensraum. Eine Fläche von 1000 m² pro Erwachsenem Tier ist ausreichend. Beim Wildschwein lautet die Forderung:  Für jedes erwachsene Tier sind 2.000 m² vorzuhalten, als Mindestzahl sollten fünf Schweine gehalten werden. Diese Regeln gelten für die Wildschwein - Zucht. In freier Wildbahn kümmern sich diese selbst um ihr Wohl.

 

 

 

„Nur weil das Hausschwein nicht so viele Borsten hat, soll es mit lediglich 0,075% der Fläche auskommen müssen? Da stimmt doch etwas nicht!“

 

 

 

Ja ich gebe zu, auch ich esse Fleisch! Das kommt vom Bauern aus der Nachbarschaft und der hat ein paar Schweine auf einer großen Wiese mit reichlich Baumbestand und Hecken. Und Ja, da sind nicht 2000m² für jedes Schwein vorhanden. Es sind vielleicht „nur“ ca. 300m². Aber dafür gibt es einen Freilauf - Stall mit Wassertränke und Futterstelle, eine Suhle, sowie viel Stroh zum Kuscheln.

 

 

 

Fleisch vom Discounter ist deshalb, zumindest aus meiner Sicht, „wissentliche Unterstützung von aktiver, leider gesetzlich zugelassener, Tierquälerei.“Das dort ohne Medikamente nichts möglich ist, ist ein weiterer Nachteil der Zucht. Diese Medikamente essen wir dann ohne Wissen ebenfalls.

 

 

 

Das Argument: „zu Teuer“ kann ich vielleicht entkräften. „Fleisch aus solchen Kleinbetrieben, wo die Tiere ausreichend Platz haben, schmeckt besser, hat eine andere Struktur, ist nicht so verwässert. Die Tiere sind auch vor den, in den Zuchtbetrieben gefürchteten, Kankheiten weitestgehen geschützt.  Da braucht man keine masse an Antibiotika.     Und zuletzt: Zuviel Fleisch ist  nicht gut für die Gesundheit!“ Probiert es aus, ihr werdet es vielleicht selbst feststellen, was mit „Nachhaltiger Zucht“ gemeint ist.

 

 

 

 

 

Reserveantibiotika in Tierhaltung Steak oder Leben

Reserveantibiotika sollen Menschen retten, wenn Antibiotika versagen. Die EU-Kommission will die Ausnahmemedikamente jedoch weiter in der Tierhaltung zulassen. Ein gefährlicher Sieg der Billigfleischlobby.
Wie entscheidend wirksame Medikamente für das Überleben von Menschen sind, müsste in Zeiten der Pandemie auch dem Letzten klar geworden sein. Sollte man meinen. Doch wenn es um die Interessen der Fleischbranche, der Pharmaindustrie und des Agrobusiness geht, scheint das nicht mehr zu gelten. Anders ist nicht zu erklären, was die Nichtregierungsorganisation Germanwatch im Kleingedruckten des Entwurfs für die EU-Verordnung 2019/6 über Tierarzneimittel fand. Es ist eine Kapitulation vor der Billigfleischlobby.
Der Entwurf legt fest, welche antimikrobiellen Wirkstoffe für die Behandlung beim Menschen vorbehalten werden sollen. Die Europäische Union hatte 2018 beschlossen, dass sogenannte Reserveantibiotika künftig ausschließlich den Menschen vorbehalten sein sollen.
Der ganze Bericht unter:

 

 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/steak-oder-leben-a-d77c3a88-8850-4d20-9484-563220b3bca8?utm_source=pocket-newtab-global-de

 

21.10.2020

 

Riesen-Schlachtfabriken als Lösung für ein selbst erzeugtes Problem?

Heute mästen wir Schweine mit Futter, das wir importieren müssen, um Fleisch zu produzieren, das wir gar nicht brauchen. Und ganz nebenbei ertrinken wir in Unmengen von Gülle, die unsere Grundwasserspeicher verdreckt. Noch vor gerade einmal 20 Jahren musste Deutschland noch Schweinefleisch importieren, um den Bedarf zu decken. Dieses rasante Wachstum hin zum Massenexporteur wurde politisch gefördert, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste: Ausbeuterische Leiharbeitsverhältnisse wurden erlaubt, tierquälerische Bedingungen wie die grausamen Kastenstände für Muttersauen selbst dann noch geduldet, als diese Praxis längst schon gerichtlich als rechtswidrig abgeurteilt war. Um billig und immer billiger produzieren und damit auf dem Weltmarkt „erfolgreich“ sein zu können, braucht dieses fatale System Dumping beim Tierschutz, Dumping bei den Arbeitnehmerstandards, Dumpingpreise für Bauern. Doch nur durch Exporte können die Gewinne der Schlachtindustrie weiter wachsen, denn in Deutschland aßen die Menschen zuletzt immer weniger Schweinefleisch.

 

Den ganzen Artikel und wie es weitergeht, könnt ihr auf:    https://www.foodwatch.org/de/newsletter/2020/die-millionen-schweine-frage/

lesen. Den Link kopieren und im Browswe aufrufen.

 

Kommentar: Das die Großschlachtbetriebe ihren Teil zur "besseren" Verbreitung des Convid 19 Virus beigetragen haben wird, von der Lobby natürlich möglichst verschwiegen. Wir Vebraucher sind auch Wähler. Wenn wir nicht endlich Vernunft statt Tradition wählen. Dann zahlen wir die Zeche, spätestens unsere Kinder.

 

Uli Kürpick

Steueroasen in der EU: Die Lufthansa zahlt Steuern lieber auf Malta

Die Lufthansa muss in der Corona-Krise mit 9 Mrd € vom deutschen Staat , also uns, dem deutschen Steuerzahler gerettet werden. Mit Steuergeldern, die sie mithilfe von mehr als 90 Tochtergesellschaften lieber in Ländern wie Malta zahlt. Wir erhalten dafür 20% der Unternehmensanteile. Jedem Einzelnen von uns "gehört" ab heute also für knapp 110€ ein Teil der Lufthansa.

Der ganze Bericht unter:

 

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Lufthansa-zahlt-Steuern-lieber-auf-Malta-article21868352.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

Die Frage, die sich mir nun stellt: Kann ich meinen Eigentumsanteil an der Lufthansa weiterverkaufen. z.B. indem ich beim Flugticket die 110€ weniger bezahlen muß? Oder muß ich mir ein Bauteil von einem Flugzeug sichern, damit ich einen Gegenwert in den Händen halten kann? So Ersatzteile für Flugzeuge sind ja meist sehr teuer.

 

Gruß Uli

Die anlasslose Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Ausland verstößt in ihrer jetzigen Form gegen Grundrechte. Das Bundesverfassungsgericht gab am Dienstag einer Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz statt. Es muss nun bis spätestens Ende 2021 überarbeitet werden.

der ganze Artikel ist unter:

https://web.de/magazine/politik/bundesverfassungsgericht-klage-bnd-befugnisse-34715624

veröffentlicht.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Was ist mit der Massenüberwachung in Deutschland? Haben wir als "Innländer" weniger Rechte? Passend dazu der Artikel über die Vorratsdatenspeicherung

 

https://netzpolitik.org/2020/bundesregierung-plaediert-fuer-datensammlung-durch-geheimdienste/

Kinder an die Macht ist vielleicht kein schlechter Ansatz!

Lest einfach mal:  https://www.pressetext.com/news/20180720001    Das gibt einem dann zu Denken

Zitat

Sie versteht nicht, dass KI keine echte Intelligenz wie die des menschlichen Gehirns ist. Wenn sie denkt, dass wir künftig Big Data brauchen, um Entscheidungen zu treffen, nimmt das uns einen Teil unseres menschlichen Wesens, zu dem uns die Evolution gemacht hat.

Apple-Co-Gründer Steve Wozniak stimmt nicht mit Kanzlerin Merkels Vorstoß im Bereich Künstliche Intelligenz überein.
gruenderszene.de

Kommentar: Das wundert mich nicht! Das Studium ist ja schon ganz lange her und deshalb kann es sein, dass "unsere ach so heiß geliebte Mutti" einfach vergessen hat, selber zu denken. Das machen bereits seit Jahren die Lobbyisten für sie. Was man nicht übt, verlernt man eben.

Kostensenkungsprogramme von Unternehmen sind nur selten nachhaltig erfolgreich

Horváth-Analyse legt Gründe für das häufige Scheitern offen und zeigt Faktoren für das Gelingen auf

Stuttgart (pts017/03.11.2017/11:45) - Kosten optimieren zu müssen, ist für nahezu alle Bereiche von Unternehmen ein immer wiederkehrendes Thema. So aufwendig und oftmals nervenaufreibend Kostensenkungsprogramme für alle Betroffenen sind, so wenig nachhaltig ist in vielen Fällen deren Wirkung. Welche Ursachen das häufige Scheitern hat, und wie sich der Frust vermeiden lässt, diesen Fragen sind Experten der Managementberatung Horváth & Partners in mehr als 30 intensiven Interviews mit Verantwortlichen in Unternehmen nachgegangen. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmensentscheider gibt an, dass Kostensenkungsmaßnahmen vielfach daran scheitern, dass Mitarbeiter nicht ausreichend in die Maßnahmenentwicklung einbezogen werden. Als weiterer Grund wird genannt, dass lediglich eine von zehn Kostensenkungsmaßnahmen konsequent an der Strategie ausgerichtet ist.

"Um Kostensenkungsmaßnahmen nachhaltig in Unternehmen umzusetzen und die vollen Potenziale auszuschöpfen, ist es essenziell, die richtigen internen Mitarbeiter für die Konzeption und die Umsetzung zu gewinnen", erklärt Heiko Fink, Partner bei Horváth & Partners. Dass nur so wenige Kostensenkungsmaßnahmen konsequent an der Unternehmensstrategie ausgerichtet sind, ist für Fink ein weiterer Grund für das häufige Scheitern dieser Maßnahmen: "Zunächst muss der 'Case for Change' verstanden werden, denn ohne eine Ausrichtung an der Unternehmensstrategie und der Akzeptanz der Mitarbeiter werden Kostensenkungsmaßnahmen nicht nachhaltig und nur kurzfristig umgesetzt." Hinzu kommt, dass Umsetzungsdetails der definierten Maßnahmen oft nicht konkret genug festgehalten werden. Dieser These stimmt jeder Dritte der befragten Unternehmensentscheider zu.

Stärkere Einbindung des Betriebsrats gefordert

Über 80 Prozent der befragten Unternehmensentscheider bewerten die Einbindung der Geschäftsleitung in die Konzeption und Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen als sehr wertvoll. Im Gegensatz dazu offenbart sich eine geringe Wertschätzung des Betriebsrats, dessen Einbindung weniger als ein Fünftel der Befragten als sehr wertvoll erachten. Jens Ekopf, Leiter der Studie, hält dieses Ergebnis für nachteilig: "Ich empfehle den Unternehmen, hier dringend umzudenken. Der Betriebsrat ist genauso wie die Mitglieder der Programmorganisation, also Aufsichtsrat und Beirat, ein wichtiger Stakeholder in Kostensenkungssituationen. Die Einbindung dieser Gruppe in die Konzeption und Umsetzung von Kostensenkungsprogramme ist für einen nachhaltigen Erfolg äußerst wichtig."

Fehlende Verankerung von Kostensenkungsmaßnahmen

Während die Hälfte der Befragten auf klassische Kennzahlenmethoden setzt, um Kostensenkungsprogramme im Unternehmen zu verankern, nutzen 11 Prozent überhaupt keine Methodik. "Die Voraussetzung für ein langfristiges Kostenmanagement ist in den meisten Fällen nicht gegeben, da weder ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess noch eine Verankerung des Kostenziels in den individuellen Zielvereinbarungen der Führungskräfte stattfinden", sagt Ekopf.

Erfolgsfaktor Nr. 1 ist die Realisierbarkeit

Die Realisierbarkeit der einzelnen Maßnahmen wird von mehr als 80 Prozent der Entscheider als wichtigster Erfolgsfaktor für die nachhaltige Wirkung von Kostensenkungsprogrammen eingeschätzt. Fast ebenso viele der befragten Unternehmensentscheider geben an, dass der Erfolg einer Kostensenkungsmaßnahme maßgeblich mit der Höhe der möglichen Potenziale zusammenhängt.

Über die Befragung
Für die Analyse "Kostensenkung aber nachhaltig!" hat die Managementberatung Horváth & Partners im Zeitraum von Ende 2016 bis Mitte 2017 über 30 verantwortliche Führungskräfte und Entscheidungsträger von Kostensenkungsprogrammen aus produzierenden Unternehmen und der Dienstleistungsbranche befragt. Mehr zur Befragung finden Sie auf unserer Website: http://hrvth.com/2xVO5Jr

Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit. :"Ephraim Kishon"

Email-Kommunikation vernichtet Produktivität in der Arbeit

Die Vielfalt der elektronischen Kommunikation entwickelt sich laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY für Führungskräfte zunehmend zur Belastung. 43 Prozent der Befragten gaben an, der Stress sei für sie durch die Digitalisierung der Kommunikationswege gestiegen. Nur fünf Prozent sprechen von einer Erleichterung. Ein Drittel der Befragten unterbricht die Arbeit mehrmals die Stunde, um Emails zu checken. Vor allem Jüngere neigen dazu, sich ständig durch Emails ablenken zu lassen. “Bei diesem Rhythmus ist es nicht möglich, tief in ein Thema einzutauchen”, mahnt Studienautor Nelson Taapken.
faz.net

 

Also lieber nur 1 mal je Stunde gucken und private Mails.... lieber erst in der Pause, wenn der Arbeitgeber das erlaubt. Sonst lieber zu Hause nur mal kurz ein paar mails checken.

 

Nur mal eben die privaten Mails checken? oder bei WhatsUp nachsehen? Besser nicht!

Rechtlich gesehen, ist Arbeitszeit eben nicht für private Tätigkeiten vorgesehen!!!

Dazu passt auch der nachfolgende Bericht!

Bessere Konzentration ohne Smartphone

Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden: Ein Smartphone, das auf dem Schreibtisch in Sichtweite liegt, schwächt bereits die Konzentration. Will man also Leistung abliefern, gehört das Telefon in die Tasche, die Schublade oder am besten in einen anderen Raum. Testgruppen in der Nähe eines Smartphones schnitten bei Aufgaben deutlich schlechter ab, als Personen, bei denen es nicht in der Nähe war.
chip.de

Da verwundert es nicht, dass in vielen Unternehmen das private Smartphone verbannen. Die Benutzung von privaten Kommunikationseinrichtungen während der Arbeitszeit kann zu Kündigungen führen.

 

Glaubt Ihr nicht? dann lest den Aufsatz auf: http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/arbeit-privates-handy-am-arbeitsplatz-nutzen-was-erlaubt-ist_id_6188554.html

 

Auszug: Die private Nutzung des Smartphones während der Arbeitszeit ist grundsätzlich verboten, warnt Natalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln............(10.11.2016)

Das Smartphone ist für viele ein ständiger Begleiter, so auch am Arbeitsplatz. Doch wer während der Arbeit zu viel damit beschäftigt ist, private Mitteilungen zu lesen oder zu verschicken, riskiert eine Kündigung.

Köln (dpa/tmn) - Hin und wieder einen Blick aufs Smartphone werfen: Fast jeder macht das bei der Arbeit. Doch Beschäftigte sollten wissen: „Die private Nutzung des Smartphones während der Arbeitszeit ist grundsätzlich verboten“, warnt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln.

Denn Arbeitszeit ist Arbeitszeit, dafür werde man vom Arbeitgeber bezahlt. Bevor sie zum Handy greifen, sollten Mitarbeiter deshalb mit dem Chef geklärt haben: Was ist in meinem Betrieb in Bezug auf das Smartphone erlaubt? Und gibt es eine klare Weisungslage vom Arbeitgeber?

Hat der Arbeitgeber die private Handynutzung während der Arbeitszeit ausdrücklich verboten und verstoßen Mitarbeiter dagegen, können sie dafür auch schon beim ersten Verstoß abgemahnt werden.

Häufig wird es jedoch so sein, dass es keine klare Weisungslage im Betrieb gibt. In diesem Fall dürfen Mitarbeiter davon ausgehen, dass sie bei einer sogenannten sozialadäquaten Nutzung des Smartphones während der Arbeitszeit erst einmal keinen Ärger bekommen.

 

Als sozialadäquat gilt zum Beispiel, einmal kurz seine SMS oder E-Mails zu checken. Doch auch hier ist klar: „Macht das jemand exzessiv und stundenlang, kann das auch beim ersten Mal eine Kündigung ohne vorherige Abmahnung rechtfertigen“, erläutert Oberthür, die auch Mitglied in dem Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins ist.

Die Handynutzung am Arbeitsplatz spielt aktuell eine Rolle im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling in Bayern, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen. Dem angeklagten Fahrdienstleiter wird vorgeworfen, bis unmittelbar vor dem Zusammenstoß zweier Züge im Februar 2016 mit einem Fantasyspiel auf seinem Handy beschäftigt gewesen zu sein.

 

Wie es mit Eurem Geld weiter gehen könnte

https://www.berlinjournal.biz/hanno-vollenweider-bargeldverbot/?banner=PET_Article_14282_201401120&SCID=82bc5444f7787bbca8138778d32a9996&SYS=551&b=2384076471&utm_medium=email&utm_source=200049429

Link kopieren und in den Browser einfügen un dann lesen. Logisch argumentiert!!

 

Bis zu 26 Sekunden

 

dauerte es einem Test, bis der Fahrer in einem autonomen Fahrzeug wieder die Kontrolle über das Auto übernommen hat. In dem Experiment ging es Forschern nicht um Notfälle, hier dauert die Übernahme sieben bis acht Sekunden; es ging um die Übernahme der Fahrzeugkontrolle im normalen Betrieb. Experten stufen die Dauer als nicht gefährdend ein.
golem.de

 

 

 

Kommentar:

 

Beim "Nichtautonomen Fahren" also Fahren, wie es normal für uns "Erfahrenere Autofahrer"  ist, dauert es gerade einmal 0,2 Sekunden bis der Fahrer reagiert, wenn der Fahrer langsam ist. Und Kontrolle, also Uneingeschränkte Kontrolle hat der Fahrer andauernd!

 

 

 

Und wenn wir einmal nachrechnen: 130 km/h und 0,2 Sekunden bedeutet, das Fahrzeug fährt 7,22m bis der Fahrer eingreift. Bei 26 Sekunden bedeutet das 938,89m ohne Kontrolle. Und die 7 - 8 Sekunden Im Notfall bedeuten ja nun auch mindesten 252,78 - 288,89m unkontrollierten Blindflug! Je nach Örtlichkeit ist man da ja schon im nächsten Stadtteil. Das soll nicht gefährdend sein, ich weiss nicht. Irgendwie stellen sich mir gerade die Nackenhaare hoch.

 

Aber vielleicht liegt das daran, dass ich einfach nicht so "Technik gläubig" bin wie Andere. Das kann Berufsbedingt sein. Viel zu oft habe ich erlebt, dass Steuerungen, Antriebe, Sensoren und Datenverarbeitungsgeräte ihren Geist aufgegeben haben. Und das "ohne Vorwarnung"

 

 

 

Uli Kürpick

 


 

In 2012 Abfotografiert von meinem uralten Kalender.

Selbstdenken ist der höchste Mut. Wer wagt, selbst zu denken, wird auch selbst handeln. (Bettina von Arnim 1785 - 1859 deutsche Schriftstellerin) - Beitrag eingestellt: U.Kürpick

Psychologie: „Wir verlassen uns darauf, dass für uns gedacht wird“
Der Psychologe und Hirnforscher Ernst Pöppel kritisiert, dass sich viele Menschen zu unkritisch den Ansichten anderer anschließen und Dinge nicht ausreichend hinterfragen: "Radikale Gruppierungen und einzelne Politiker können zunehmend völlig faktenfrei argumentieren und dennoch Anhänger gewinnen. Das Schlagwort von der postfaktischen Zeit macht längst die Runde. Wer jedoch aus Bequemlichkeit keinen Wert mehr auf Fakten legt, der geht in eine gefährliche Zukunft."

Link zum Beitrag:
https://www.welt.de/wissenschaft/article159033795/Wir-verlassen-uns-darauf-dass-fuer-uns-gedacht-wird.html

 

Dieser Trend ist bereits seit Langem in vielen Medien erkennbar. Das fängt mit den Täglichen Verdummungssendungen auf einigen Privaten Fernsehsendern an. Geht über die tendenzielle Berichterstattung von ARD und ZDF bis hin zum bedingungslosen Konsum von vielen (A) sozialen Medien. Besonders hier wird konsumiert und Unwahheiten als Tatsachen "Verkauft".

Wenn also der Konsument einfach zu blöd ist den Wahren Kern zu erkennen, dann wird die Unwahrheit als Tatsache akzeptiert. Das alles obwohl ein wenig gesunder Menschenverstand den Blödsinn sofort erkennen könnte.

 

Ich fordere deshalb alle Miglieder auf hier zu berichten, wo sie über "Schwachsinn" gestolpert sind und was der Verfasser damit bezweckt

 

Uli Kürpick