Nach 45 Arbeitsjahren, damit meine ich keine Politiker, sollte man sich seine Rente verdient haben, und zwar ab der Grundrente, die auch an die gezahlt wird, die wenig zur Rente beigetragen haben. Alles andere wäre ungerecht. Es ist nun mal so, dass der oder diejenige, die mit 16 oder 17 Jahren angefangen haben zu arbeiten in 45 Jahren nicht die leichtesten Jobs hatten und Monat für Monat ihre Beiträge brav an die Sozialkassen abgeführt haben. Neid und ausspielen der Generationen tut dieser Thematik nicht gut. Das gesamte System muss auf den Prüfstand und auf stabile Füße gestellt werden, ohne Abstriche bei denen, die ihr Leben lang gearbeitet haben. Andere Länder können das doch auch. Wirtschaftswachstum ist nicht alles, aber, die Gelegenheit wäre jetzt günstig das Geld dort zu holen, wo es am wenigsten gebraucht wird, bei den Reichen, damit würde diese Kluft auch nicht so schnell auseinander gehen.

Alle Regierungen seit Schröder arbeiteten schamlos gegen das eigene Volk und für die Interessen der Hochfinanz. Das Ergebnis zeigt sich immer deutlicher. Wenn dieser Lobbyismus nicht endlich ein Ende hat, sieht es düster aus. Bleibt nur zu hoffen, dass bei der Bundestagswahl 2017 diesen Machenschaften Einhalt geboten wird. Warum z.B. beschäftigt man sich nicht einmal, wenigstens ansatzweise, mit dem Schweizer Modell? Antwort: Weil die Konzerne weiterhin ihre funktionsunfähigen "Altersvorsorgeprodukte" verkaufen wollen. Auf diese Weise wird jeder vernünftige Lösungsansatz im Keim erstickt.

Die Politiker eiern doch hier an den Realitäten vorbei, die doch jedem klar sein müssten:
Die Lebenserwartung des zukünftigen Rentners liegt bei ca. 85 mit steigender Tendenz = ca. 20 Jahre Rentenbezug nach heutigen Werten
Das durchschnittliche Eintrittsalter in die sozialpflichtige Arbeit mit erwähnenswerten Beiträgen bewegt sich aber um die 25 mit steigender Tendenz = Studium kostenlos/40 Jahre Einzahlung bis ca. 65 im Schnitt.
Wir haben dagegen folgende Fixpunkte:

Den Rentenbeitrag, den jeder Arbeitnehmer monatlich leistet.Die gesamte sozialversicherungspflichtige Lebensarbeitszeit.
Die Rentenhöhe im Alter.

Aber:
Höhere Rentenbeiträge freiwillig zahlen?
Mehr als 45 J. einzahlen?
Geringeres Rentenniveau?

Ohne Erhöhung der Beiträge/Arbeitszeiten funktioniert das nicht. Nur 40 Jahre 18,7% einzahlen, aber dann 20 Jahre eine 48% Rente beziehen? Wie soll das dauerhaft gutgehen?

Realistisch gesehen muss länger und mehr eingezahlt werden, um beim heutigen Rentenniveau bleiben zu können.

Unsere Politiker kämpfen doch immer für ein vereintes Europa.
Also schauen wir mal zu unseren Nachbarn, wie lange die arbeiten müssen um die volle Rente zu erhalten, wie hoch dann das Niveau im Bezug zum letzten Gehalt ist, wann diese im Schnitt zum Rentner werden, welche Abgaben diese Rentner dann noch an den Staat zahlen müssen und wie hoch die Beiträge vor der Rente sind.
Ich glaube wir würden aus allen Wolken fallen, wie wir über den Tisch gezogen werden.Parteien streicht das christlich und sozial in eurem Namen ihr habt es nicht verdient und erzählt uns nichts vom reichen Deutschland.

Man kann nicht von Solidarität sprechen, solange es Berufsgruppen gibt, welche man von dieser Solidarität, egal aus welchen Gründen, ausklammert PUNKT

Liebe Rentner, auch ihre habt eine Wahlstimme und die sollte bei keiner ehemaligen Volkspartei landen! Nur Mut!

 

 

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