ZDF-Redaktion von "Frontal 21" liegt internes Papier vor

Laut "Frontal 21" wird in dem internen Papier - vorbehaltlich weiterer Prüfergebnisse - eine neue Empfehlung angedeutet.

Um eine zuverlässige "Vireninaktivierung bei gleichzeitiger Sicherstellung der weiteren Maskenintegrität" zu erreichen, werde wohl eine Dekontamination bei 90 Grad über 90 Minuten trockener Hitze notwendig sein. Noch aber seien die Untersuchungen nicht abgeschlossen. (dpa/hau)

 

Dann doch lieber Waschen bei Kochwäsche. Da hilft das Waschmittel den Viren den Garaus zu machen.

ConVid19 Händewaschen oder Handschuhe?

Aktualisiert am 07. April 2020, 15:42 Uhr

 

Händewaschen gilt als eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Doch das ist nicht immer möglich - etwa beim Einkaufen. Viele Menschen greifen daher aktuell auf Handschuhe aus Plastik zurück. Ein Arzt warnt nun allerdings: Wer medizinische Handschuhe verwendet, riskiert eine "Kloake an den Händen".

 

Während sich das Coronavirus weiter ausbreitet, sind die Menschen darauf bedacht, sich zu schützen. Vor allem in Supermärkten sieht man viele Kunden mit Einweghandschuhen, wie sie normalerweise Ärzte benutzen. Die Träger hoffen, sich so vor dem Virus zu schützen. Doch ein Fachmann will nun aufklären: Das sei ein gefährlicher Irrglaube.

 

"Hört auf, medizinische Handschuhe in der Öffentlichkeit zu tragen", schreibt Marc Hanefeld, Allgemeinmediziner aus Niedersachsen, auf Twitter. "Das ist eine hygienische Sauerei großen Ausmaßes."

 

In seinem Thread erklärt er, warum die Funktion dieser Handschuhe aktuell missverstanden wird. Die Handschuhe würden in Kliniken benutzt, um beispielsweise Kontakt mit Körperflüssigkeiten zu vermeiden. Die zentrale Funktion sei also die "Reduktion größerer Verunreinigungen".

 

Träger von Einweghandschuhen haben das Gefühl, sie wären vor allen Umwelteinflüssen und damit auch Viren geschützt. Laut Hanefeld seien die Handschuhe allerdings porös. Zudem warnt er: "Und unter Alltagsgebrauch werden sie noch poröser."

 

Plastikhandschuhe sind durchlässig für Viren

 

Ältere Untersuchungen zur Durchlässigkeit von medizinischen Handschuhen stützen Hanefelds Aussagen. Sie haben ergeben, dass Einweghandschuhe durchaus durchlässig sind, auch für Viren.

 

Einweghandschuhe sind für den kurzfristigen und groben Schutz gedacht. Sie bestehen in der Regel aus Plastik wie Latex, Nitril oder Vinyl, das mit der Zeit brüchig wird. Wissenschaftler vermuten außerdem, dass bei der filmartigen Struktur der Materialien noch einige porenartige Durchlässe existieren könnten, die eine Art Durchgangskanal für Mikroorganismen wie Viren bilden. Einige Studien lassen sogar darauf schließen, dass viele Modelle von medizinischen Handschuhen in Tests selbst Wasser- und Blutpartikel durchlassen.

 

Dringen Bakterien, Keime oder Viren durch den porösen Handschuh ein, treffen sie dann auf ideale Bedingungen: "Unter dem Handschuh vermehren sich Bakterien mit Freude, in der feucht-warmen Kammer. Spätestens nach dem Ausziehen hat man ohne Desinfektion eine Kloake an den Händen", so Hanefeld.

 

Der korrekte Gebrauch der Handschuhe sehe vor, dass der Träger seine Hände vor und nach dem Gebrauch desinfiziert. Ansonsten besteht dem Arzt zufolge trotz der Handschuhe eine Übertragungsgefahr. Hanefeld schreibt weiter: "Würde schätzen, das machen mindestens 50 Prozent des Gesundheits-Personals falsch. Nicht-Profis wohl 99 Prozent."

 

Plastik gibt mehr Keime ab als Haut

 

"Dazu kommt: Plastik gibt zigfach mehr Keime an die Umgebung ab als Haut", warnt der Mediziner. Als Hintergrund nennt er die Studie eines österreichischen Arztes, die vom Fachmagazin Pflegen-Online zitiert wird. Darin wurde nachgewiesen, dass Handschuhe besonders für die Umgebung zur Gefahr werden könnten. Während Erreger an menschlicher Haut eher anhaften, geben Plastikhandschuhe sie bei Kontakt bereitwillig ab - und das um das Tausendfache mehr als die Hand.

 

Hanefelds Fazit: "Man rennt nicht mit Gummihandschuhen durch die Gegend, es sei denn, man möchte eine Hygiene-Sau sein. Fertig." Das Tragen der Handschuhe ersetzt also weder das Händewaschen noch die Notwendigkeit der Einhaltung genereller Hygieneregeln. Einen Vorteil können sie trotzdem haben: Wer Handschuhe trägt, der achtet eventuell strenger darauf, sich nicht ins Gesicht zu fassen. (kad)

 

 

 

Quelle: https://web.de/magazine/gesundheit/schutz-coronakrise-arzt-warnt-medizinischen-handschuhen-alltag-34587616

 

 

 

Neuerungen 2020 Quelle: https://www.wbs-law.de/

 

1. P2P-Verordnung:

 

Ab dem 12.07.2020 gilt die sog. P2P-Verordnung (Verordnung (EU) 2019/1150 zur Förderung von Fairness und Transparenz für gewerbliche Nutzer von Online-Vermittlungsdiensten) unmittelbar in den EU-Mitgliedstaaten. Hiervon sollen vor allem Online-Händler, Hotels, App-Entwickler und andere profitieren, die auf Plattformen und Suchmaschinen angewiesen sind. Der zum Teil undurchsichtigen Geschäftspolitik von Plattformbetreibern werden mit der P2P-VO neue Grenzen gesetzt. So sollen künftig unfaire Geschäftspraktiken - wie etwa unangekündigte AGB-Änderungen, die plötzliche Löschung von Händler-Accounts und unbegründete Herabsetzungen in Ergebnislisten, undurchsichtige Rankings sowie versteckte Meistbegünstigungsklauseln – eingedämmt werden.

 

2. Medienstaatsvertrag:

 

Der Medienstaatsvertrag ist beschlossen und löst den inzwischen in die Jahre gekommenen Rundfunkstaatsvertrag ab. Heute kann nahezu jeder mit seinem Smartphone einen eigenen YouTube-Kanal mit regelmäßigem Programm aufbauen, weshalb viele YouTube-Kanäle mittlerweile eher dem klassischen Rundfunk ähneln. Daher müssen auch kleinste YouTuber und Live-Streamer bislang Zulassungen beantragen. Doch um Kreative zu fördern und Bürokratie abzubauen, soll sich u.a. das mit dem Medienstaatsvertrag ändern. Künftig gilt: Wenn durchschnittlich weniger als 20.000 Nutzer ein Angebot gleichzeitig nutzen und das auch absehbar nicht tun werden, unabhängig von der Abonnentenzahl, sollen die Zulassungsregeln wegfallen. Der Medienstaatsvertrag muss bis September 2020 umgesetzt werden.

 

 

3. Straßenverkehr:

 

Bundesminister Andreas Scheuer hat die Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und anderer Regelungen vorgelegt. Die Novelle enthält zahlreiche Änderungen und neue Bußgelder, die 2020 in Kraft treten sollen. So sollen künftig Rettungsgassen-Rüpel und Falschparker härter bestraft werden und sog. Blitzer-Apps eindeutig verboten werden. Die Novellierung soll dank zahlreicher Neuregelungen auch die Sicherheit von Radfahrern stärken. Am 14.02.2020 tagt hierzu der Bundesrat. Derzeit scheint es so, dass die geplanten Änderungen in ihrer jetzigen Form nicht durchgewunken werden.

 

 

4. Anpassung Mindestlohn: Gesetzlicher Mindestlohn steigt auf 9,35 Euro:

 

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2020 von jetzt 9,19 Euro auf 9,35 Euro pro Stunde. Auch die Branchenmindestlöhne steigen. Der gesetzliche Mindestlohn gilt jedoch weiterhin u.a. nicht für Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, für Auszubildende sowie für Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate ihrer Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit. Die Mindestlohn-Kommission wird bereits Mitte 2020 eine Empfehlung für die weitere Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab 1.1.2021 aussprechen.

 

 

5. Kinderzuschlag steigt:

 

Familien mit niedrigem Einkommen können im neuen Jahr mehr staatliche Leistungen bekommen. Dafür sorgt das bereits im Sommer 2019 in Kraft getretene Starke-Familien-Gesetz. Der Kinderzuschlag ist am 1. Juli 2019 von 170 Euro auf nun bis zu 185 Euro pro Monat und Kind gestiegen. Zum 1. Januar 2020 entfällt die bisherige Einkommenshöchstgrenze für den Zuschlag. Zudem werden Eltern, die den Zuschlag erhalten, u.a. auch von den Kitagebühren befreit.

 

 

6. Masern Impfpflicht:

 

Schul- und Kindergartenkinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Das ist Ziel des Masernschutzgesetzes, welches zum 1. März 2020 in Kraft treten soll und im November 2019 vom Bundestag beschlossen wurde. Eltern müssen dann vor der Aufnahme ihrer Kinder in Kitas oder Schulen nachweisen, dass diese geimpft sind. Für Kinder, die schon zur Kita oder in die Schule gehen, muss der Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erfolgen. Bei Verstößen drohen bis zu 2.500 Euro Bußgeld.

 

 

7. Kleinunternehmer:

Für Kleinunternehmen gibt es eine steuerliche Ausnahmeregelung. Die für Umsätze geschuldete Umsatzsteuer wird gemäß § 19 UStG von Unternehmern, die im Inland oder in den in § 1 Abs. 3 bezeichneten Gebieten ansässig sind, nicht erhoben, wenn der Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Ab 2020 nun wird die Kleinunternehmergrenze erhöht. Im Vorjahr darf der Umsatz künftig nicht 22.000 Euro überschritten haben und im laufenden Jahr (wie bisher) voraussichtlich nicht über 50.000 Euro liegen.

 

8. Jobticket:

Das Jobticket wird attraktiver: Jobtickets genießen bisher Steuerfreiheit unter Anrechnung auf die Entfernungspauschale bzw. Werbungskosten des Arbeitnehmers. Nach dem Jahressteuergesetz 2019 können Arbeitgeber nun die Ausgabe eines Jobtickets mit 25 % pauschal versteuern. Dies gilt auch dann, wenn das Jobticket nicht ohnehin einen Gehaltsbestandteil darstellt. Wird ein Jobticket vom Gehalt finanziert, müssen Mitarbeiter es mit maximal 25 Prozent versteuern und darauf keine Sozialabgaben zahlen. Bei 25 Prozent Pauschalsteuer können sie die 30-Cent-Entfernungspauschale für den Arbeitsweg absetzen. Erhalten sie das Jobticket zusätzlich zum Gehalt, ist es nach wie vor steuerfrei. Warum ein Jobticket manchmal mehr bringt, als eine Gehaltserhöhung lesen Sie in unserem Special Steuerfreie Extras. Im Gegenzug entfällt die Anrechnung auf die Entfernungspauschale bzw. Werbungskosten.

 

9. Bahn:

Der Klimakompromiss macht's möglich: Schon von Januar an soll das Bahnfahren billiger werden. Der Mehrwertsteuersatz für Bahnfahrkarten soll dann von 19 auf 7 Prozent sinken. Die Bahn will die Mehrwertsteuersenkung 1:1 an die Kunden weiterreichen

 

10. Für jeden Einkauf wird ein Kassenbon ausgestellt:

Das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22. Dezember 2016, das "Kassengesetz“, führt die Pflicht zur Ausgabe von Belegen zum 1. Januar 2020 ein. Mit dem „Kassengesetz“ will die Bundesregierung Steuerbetrug etwa durch manipulierte Ladenkassen bekämpfen. Doch der Unmut ist aus vielen Gründen groß. Im Einzelhandel in Deutschland wird mit mehr als zwei Millionen Kilometern zusätzlicher Länge an Kassenbons im Jahr gerechnet. Die Folgen: Mehrkosten und eine Menge Müll. Letztlich alles andere als ein klima- und ressourcentechnisch gutes Signal.

Diebstahl am Arbeitsplatz: Klauen für Gerechtigkeit, oder nur fürs Empfinden?

Keine Seltenheit

Ob ein Aktenordner, eine Büroklammer oder doch Toilettenpapier: Jeder Vierte hat schon einmal etwas aus dem Büro mitgehen lassen. Das belegt eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts GfK aus dem Jahr 2015.

Tatsächlich, bereits ein eingesteckter Kugelschreiber, der eigentlich Eigentum der Firma ist, gilt als gestohlen. Auch wenn es sich hier um geringe Cent-Beträge handelt: es ist kein Kavaliersdelikt! Darunter fallen auch das Kopieren und Drucken auf Kosten des Arbeitgebers. Zählt man die bezahlte Arbeitszeit hinzu, könnte der Diebstahlsbegriff weiter gefasst werden: Wird die Arbeitszeit für private Tätigkeiten genutzt – zum Beispiel für Onlineshopping, Computerspiele oder private Telefonate – entsteht ebenfalls ein wirtschaftlicher Schaden.

Grundsätzlich gilt: Ist das Vertrauen seitens des Arbeitgebers gebrochen, kann eine Entlassung stattfinden – auch wenn es sich nur um einen Verdacht handelt. Ob es tatsächlich zu einer fristlosen Kündigung kommt, hängt vom kulturellen Background des Unternehmens ab. Die Thematik ist rechtlich genauer geregelt, als es meist in der Praxis der Fall ist: eine eingesteckte Büroklammer wird in der Regel nicht das Ende des Arbeitsverhältnisses bedeuten. Bekannte Fälle wie die Entlassung einer Supermarktkassiererin wegen Pfandbons im Wert von 1,30 Euro sind und bleiben wohl eine Seltenheit.

 

Aber warum lassen so viele Leute etwas mitgehen? Wir haben bei Arbeitspsychologen Dr. Christian Blind nachgefragt, welche Gründe Diebstahl am Arbeitsplatz haben kann und wie Unternehmen und Kollegen damit umgehen können:

Hatten Sie bereits einen Fall, bei dem ein Arbeitnehmer Diebstähle am Arbeitsplatz begangen hat?

Dr. Christian Blind: Ja, hier ging es aber um weit mehr als einen Stift oder einen Schreibblock. Ein Vorarbeiter entwendete ein kleines, sensibles Maschinenteil, sodass diese bestimmte, sehr produktionsrelevante Maschine nach einiger Zeit den Geist aufgab. Es kam zu einem beachtlichen Produktionsausfall über das Wochenende mit enormer Schadenshöhe.

Letztendlich wurde der Fall intern geklärt. Die entsprechende Person hatte einen Zorn auf den Betrieb, da sie am Wochenende (öfters) lange Schichten in Gang halten musste. Andere Mitarbeiter durften eher unter der Woche den Job machen, es gab Neidgefühle bzw. ein Gekränkt-Sein.

Gibt es Ihrer Meinung nach psychologische Gründe, die dazu führen, dass Arbeitnehmer stehlen?

Ja, eindeutig. Höherqualifizierte, die diesbezüglich falsch agieren, erlauben sich eher den Luxus, aus individuellen Gefühlsregungen irgendwas mitzunehmen oder gar zu sabotieren. Sie sehen darin eine Art gerechten Ausgleich für eine Benachteiligung, die sie im Job erleben. Bei geringerqualifizierten Jobs spielen eher banale Aufbesserungsgedanken eine Rolle. Der Diebstahl kann also sowohl persönlich-emotionale als auch ökonomische Gründe haben. Notorische Entwender gibt es aber heutzutage kaum noch.

Was raten Sie Arbeitgebern, die einen Verdacht gegenüber einem Mitarbeiter hegen?

Seriös handeln. Die Argumentationen sollten wasserdicht sein und am besten mit informationsmäßigem Double-Check überprüfen. Es ist auch wichtig, Mitarbeitervertreter einzubinden. Mit diesen sollte man gegebenfalls ein Clearing mit der fehlerhaft handelnden Person anstreben oder bei richtigen Härtefällen die juristisch-exekutive Ebene betreten.

Was raten Sie Mitarbeitern, die bemerken, dass ein Kollege stiehlt?

Zu allererst: die Ernsthaftigkeit der Materie überprüfen. Wenn jemand einen Schokoriegel mitnimmt, lohnt es sich wohl kaum, dem weiter nachzugehen. Wenn es jedoch ernsthaft betriebsschädigend und eindeutig eine Straftat darstellt, sollten auf jeden Fall Vorgesetzte und auch Mitarbeitervertreter kontaktieren werden. Selbst sollte man unbedingt neutral bleiben und nur Sachverhalte schildern. Spekulationen haben hier keinen Platz.

 

Quelle: https://news.kununu.com/diebstahl-am-arbeitsplatz/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter_24.08.2017_DE&utm_content=Mailing_10539657

Taubheit, Kribbeln oder gar Schmerzen in der Hand? Der Arzt ist Ratlos? Vielleicht liegt die Ursache ganz woanders! Kopiert den Link und forscht nach.

https://www.pressetext.com/news/20170622012

die Erklärung hängt vielleicht mit dem Alter des Menschen zusammen und betrifft die Oldies nicht.

50 Jahre Geldautomat
Die Idee kam ihm eines Samstagabends im Jahre 1965 in der Badewanne. Zuvor hatte sich John Shepherd-Barron darüber geärgert, dass er einen Scheck bei der Bank nicht einlösen konnte, weil diese geschlossen hatte. Wieso, so fragte er sich, könne man Schokoriegel am Automaten kaufen, muss aber wegen Geld zum Schalter auf die Bank? Bei einem Pink Gin überzeugte er den Chef der Barclays Bank von seiner Idee. Zwei Jahre später stand in Enfield Town im Norden von London der erste Bankautomat. Wie bei allem Neuem waren die Menschen auch hierzulande skeptisch. Zu Unrecht, denn heute gibt es in Deutschland 60.000 Bankautomaten.

Quelle: tagesspiegel.de

Bundesregierung weiß nicht, was eine strafbare Falschnachricht ist

Mit dem „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ will die Bundesregierung strafbare Falschnachrichten bekämpfen. Doch die Maßnahme entpuppt sich immer mehr als bloßer Aktionismus. Schließlich geistert das Thema durch die Medien und da will Justizminister Heiko Maas nicht untätig wirken. Auf Anfrage von des Online-Magazins golem konnte das Justizministerium aber kein einziges aktuelles Beispiel für eine strafbare Falschnachricht nennen. Drum lerne: Nur weil eine Nachricht falsch ist, muss sie lang noch nicht gleich strafbar sein…
golem.de

 

Was fällt uns dazu ein? Vielleicht ist die Bundesregierung regierungsunfähig. Die Anzeichen mehren sich seit Jahren. Mit Dummheit allein, kann man das Versagen der Politk nicht erklären. Selbst der duchschnittlich intelligente Bundesbürger sieht, ohne Spezialausbildung die Fehler, doch es werden keine Kosequenzen gezogen. Wir fordern die Einführung vom Straftatbestandes

"Grob Fahrlässiges Versagen im Dienst"

mit Einführung des Schadenersatzes für Versagen im Dienst.

 

Vielleicht ist eine Monarchie doch die bessere Alternative; kommt natürlich auf den König an!

 

Fünf Meter

 

ist die Strecke maximal, über die ein US-Startup Geräte mit Strom versorgen kann ohne Kabel. Bislang funktioniert kabelloses Laden nur per Induktion; dabei muss das Gerät auf einer speziellen Ladematte liegen. Die Startup Wattup sendet die Energie in Form von Radiowellen aus, die Empfänger wandeln die Energie in Strom um. Gespeist werden sollen Smartphone und kleinere IoT-Geräte, die weniger als 10 Watt benötigen. heise.de

 

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kabellose-Stromuebertragung-Energous-laedt-Geraete-per-Funkwellen-3928296.html

 

Da war doch was? Am 20. März 1900 erhielt Tesla sein erstes Patent über die drahtlose Energieübertragung. Und nun kaum 117 Jahre später ist es möglich ein „Kleingerät weniger als 10 Watt“ ohne Kabel zu laden.

 

Mein alter Funkamateur – Ausbilder hat 1980, wenn er mit ein wenig mehr Leistung gesendet hat, die Leuchtstofflampen der Nachbarschaft zum Leuchten gebracht.

 

Weitere Zitate aus dem Artikel: Strom per Funk

 

Die Federal Communication Commission der USA hat nun zunächst die Mid Field Übertragungstechnik zertifiziert, die bis zu einem Meter reicht. So sollen die Mid-Field-Transmitter den Vorgaben der FCC Part 18 genügen. Sie stellt sicher, dass Geräte die Funkkommunikation anderer Dienste nicht stören. Eventuelle gesundheitliche Risiken werden im FCC Part 18 nicht überprüft. Zur Effizienz seiner Übertragungstechnik schweigt Energous sich aus. In der zugehörigen FAQ ist lediglich zu erfahren, dass die Wattsup-Transmitter per Bluetooth mit den Endgeräten kommunizieren und ihre Energie nur senden, wenn die Geräte tatsächlich geladen werden müssen.

 

Kommentar:

 

Das brauchen sie auch nicht: Die Effizienz einer Übertragung errechnet sich nach der Berechnung einer Kugeloberfläche und nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab, wenn ein rund strahlender Sender verwendet wird. Wer dazu genauere Informationen haben möchte kann sich ja die

 

https://www.christian-poetter.com/images/Facharbeit.pdf

 

anschauen. Besonders auf Seite 25 wird es dann interessant. Gerade einmal 15 – 40% der eingesetzten Leistung wird bei einem Abstand von 2 Metern empfangen. Bei 5 Metern war bei dem Versuch nur noch knapp 2,5% der eingesetzten Energie vorhanden. Das bedeutet jedoch nicht, dass die empfangene Energie auch vollständig gespeichert wird. Das konnte das Smartphone schon vorher nicht.

 

Wenn ich also 10 Watt übertragen will muss ich theoretisch 400 Watt Sendeleistung reinstecken, nur damit ich das „blöde und komplizierte“ einstecken des Telefons ins Ladegerät sparen kann. Mikrowellen haben normaler weise eine Sendeleistung von 600 Watt bei einem Anschlusswert von 1000 Watt. Man kann es sich also aussuchen: Entweder 10 Watt mit dem Ladegerät aufwenden oder halt knapp 700 Watt für die Bequemlichkeit. Von Elektrosmog wollen wir hier erst gar nicht anfangen.

 

Ulrich Kürpick

 

Update:

Mehrere Meter

soll die Distanz beim kabellosen Aufladen zwischen Energiequelle und Energiespeicher betragen können. Diese Technologie könnte unter Umständen bereits beim iPhone8 zum Einsatz kommen. Apple-Zulieferer Dialog Semiconduction arbeitet mit dem Unternehmen Energous zusammen. Energous entwickelt Technologien, die das Aufladen schon „in der Nähe“ einer Ladestation ermöglicht. Eingebaut werden könnte eine solche Ladestation zum Beispiel in iMacs, aber auch in Autos oder als eigenes Gerät.
curved.de

 

Wenn Energie über "mehrere Meter" übertragen wird, kann das nur über eine entsprechend starke elektromagnetische Welle geschehen. Was hier als Erfolg gefeiert wird, gilt an der selben Stelle als Elektrosmog. Ach wenn man sich nur entscheiden könnte, was man will und dafür in Kauf nimmt. (:-))

 

Die einzige Möglichkeit elektrische Energie mit minimalen Verlusten zu übertragen, nennt man KABEL!

Ulrich Kürpick