Berlin 2012

Die Bundestagsabgeordneten Ullrich Messmer und Michael Roth (Generalsekretär der Hessen SPD) begrüßten die Teilnehmer der IGBCE - Bildungsfahrt in den Räumen der SPD Fraktion. Sie stellten sich den Fragen der Anwesenden und erläuterten die politischen Ziele mit besonderem Bezug auf die Vermeidung von weiteren Unregelmäßigkeiten an den Finanzmärkten sowie die Zielsetzung zur Europapolitik. Hier liegt das besondere Augenmerk auf dem Erhalt der € Zone, auch wenn es bedeutet, daß noch sehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist und weitere Bürgschaften für angeschlagene Staaten notwending sind. Sie vertraten die Ansicht, dass es nicht ausreicht einfach weniger Geld auszugeben als man einnimmt. Damit sei die Kriese nicht zu meistern. Investitionen an der richtigen Stelle sowie eine funktionierende Kontrolle vor Ort seien unabdingbar. Auch das "Wahlgeschenk Elterngeld" wurde beurteilt. Investitionen in Bildung und Frühförderung in KiTa und Kindergarten sind aus Sicht der SPD Fraktion effizienter als mehr oder weniger wirksame Betreuung durch die Eltern zu Hause.

 Unser Programm für die Bildungsreise nach Berlin

Ausgearbeitet und organisiert von der

Arbeitsgemeinschaft Staat und Gesellschaft e. V.

- Der Regionalbeauftragte für die neuen Bundesländer -

William-Zipperer-Straße 84, 04179 Leipzig
Tel./Fax: 0341 44 12 404
e-mail: asg-nbl@asgpolbi.de, www.asgpolbi.de

Die Gestaltung der deutschen Einheit in europäischer Perspektive

 

Seminar

für Gewerkschaftsmitglieder aus Hessen und politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger (30 Teilnehmer)

 

vom 04. bis 07. November 2012 in Berlin

 

Teilnehmergebühr: € 240,00 pro Person im Doppelzimmer
€ 300,00 pro Person im Einzelzimmer

Unterkunft: Comfort Hotel Auberge
Bayreuther Str. 10, 10789 Berlin

Tagungsleitung: Dr. Michael Rudloff, Regionalbeauftragter der asg, Leipzig
(05. – 07. 11. 2012)
Ulrich Kürpick, Fritzlar

Seminarziel: Vor dem Hintergrund des europäischen Einigungsprozesses eröffnete die die friedliche Revolution von 1989 die historische Chance der Wiedervereinigung Deutschlands unter Zustimmung der benachbarten Staaten und ehemaligen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Zugleich wurde der Grundstein für ein erweitertes Europa gelegt.

Das Seminar in Berlin soll anregen, an geschichtlichen Orten wichtige politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte des Einigungs­prozesses und des Zusammenwachsens der beiden früheren Teile Deutschlands zu erfahren, zu diskutieren und zu bilanzieren. Angesichts der wachsenden Kritik an der Ausgestaltung der Europäischen Union kann ein Rückblick auf die Jahre der Spaltung den Blick für das bisher Errichte und die neuen Entwicklungschancen schärfen. Diskutiert werden soll u.a. die Wirkung der derzeitigen Europapolitik auf den Deutschen Staat und den Bürger unter dem Gesichtspunkt der Finanzierbarkeit.

Programm

Sonntag, 04. November 2012

08.30 – 09.00 Uhr Begrüßung der Seminarteilnehmer. (U. Kürpick)

09.00 – 13.00 Uhr Bustransfer nach Marienborn, Gedenkstätte Deutsche Teilung,
An der BAB 2, 39365 Marienborn
Brunch mit Hagen, Markus & Uli

13.00 – 15.00 Uhr Thematische Führung
Historische Zusammenhänge und Aspekte der deutschen Teilung – Die Geschichte der Grenzübergangsstelle Marienborn im Kontext der Teilung Deutschlands
Referent: N.N., Besucherdienst
Treffpunkt: Stabsgebäude, Infothek

15.00 – 18.00 Uhr Bustransfer zur Bayreuther Str. 10, 10789 Berlin

18.00 Uhr Hotel Auberge, Check In

anschließend Abendessen in der Schöneberger Weltlaterne,
Motzstrasse 61, 10777 Berlin - Schöneberg (600m zu Fuß, ein schöner Spaziergang)


Montag, 05. November 2012

07.00 – 08.00 Uhr Frühstück

08.00 – 09.00 Uhr Bustransfer zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,
Genslerstraße 66, 13055 Berlin

09.00 – 09.30 Uhr Einführung in das Seminar, Klärung der Erwartungshaltung
Leitung: Dr. Michael Rudloff

09.30 – 12.00 Uhr Gedenkstätte Hohenschönhausen / Normannenstraße
Politische Repression in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR –
Haftalltag und Haftfolgen in der Untersuchungshaft des MfS
Referent: Thomas Raufeisen, Zeitzeuge (angefragt)

12.00 – 12.30 Uhr Bustransfer zum Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Herzbergstraße 79, 10365 Berlin

12.30 – 13.30 Uhr Mittagessen in der Gastronomie des Königin Elisabeth-Krankenhauses

13.30 – 14.30 Uhr Bustransfer zur Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung Berlin und Brandenburg, Leibnizstraße 10, 10625 Berlin

14.30 – 16.30 Uhr Vortrag und Diskussion
Der Beitrag der Europäischen Zentralbank zur Stabilisierung der Europäischen Währungsunion
Referent: Dr. Rainer Naser, Deutsche Bundesbank

16.30 – 16.45 Uhr Pause

16.45 – 18.00 Uhr Reflexion
Berlin – Erinnerung an die Teilung - Symbol für die Einheit Deutschlands
Leitung: Dr. Michael Rudloff

anschließend: Zeit zur freien Verfügung

Dienstag, 06. November 2012

07.30 – 08.30 Uhr Frühstück

08.30 – 09.00 Uhr Bustransfer zur Hannah-Arendt-Straße, 10117 Berlin

09.00 - 10.00 Uhr Geführte Besichtigung durch das Regierungsviertel
Das historische Selbstverständnis der Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland und seine Symbolisierung in Kunst und Architektur
(Band des Bundes, Platz des 18. März, Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Leitung: Dr. Michael Rudloff

10.00 – 12.00 Uhr Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland,
Unter den Linden 78, D-10117 Berlin
Vortrag und Diskussion
Perspektiven für Europa vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise in der Europäischen Union
Referent: Frank Burgdörfer
externes Sprecherteam der Europäischen Kommission

12.00 – 12.30 Uhr Bustransfer zum Brauhaus Lemke
S-Bahnbogen, Dircksenstraße 143, 10178 Berlin

12.30 – 14.00 Uhr Mittagessen (Offenes Buffet)

14.00 – 17.00 Uhr Geschichte und Politik vor Ort
Das wiedervereinte Berlin – Hauptstadt im Wandel der Zeit
Thematische Führung durch das politische Berlin von der Mauergedenkstätte an Bernauer Straße über das „Band des Bundes“ zur East-Side-Gallery
Referent: Wolfgang Bleck-Schneider

anschließend Zeit zur freien Verfügung





Mittwoch, 07. November 2012

07.00 – 08.15 Uhr Frühstück und Check Out

08.15 – 08.45 Uhr Bustransfer (mit Gepäck) zur Straße des 17. Juni / Platz der Republik

08.45 – 09.00 Uhr Deutscher Bundestag, Eingang Paul-Löbe-Haus

09.00 – 10.30 Uhr Gespräch
Politik zur Stabilisierung Europas sichert auch Arbeitsplätze
und Wirtschaftsentwicklung in Hessen
Referent: MdB Michael Roth, Generalsekretär der HessenSPD

10.30 – 11.00 Uhr Besichtigung der Kuppel des Reichstagsgebäudes mit der Ausstellung zur Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland
(unter Vorbehalt der Sicherheitslage)
Leitung: Dr. Michael Rudloff

11.00 – 11.30 Uhr Bustransfer zum Berliner Abgeordnetenhaus in der Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

11.30 – 12.30 Uhr Mittagessen in der KuK Kantine des Abgeordnetenhauses von Berlin

12.30 – 13.00 Uhr Bustransfer zum ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße

13.00 – 14.30 Uhr Vortrag und Diskussion
Welchen Einfluß haben die Medien auf die öffentliche Meinung zur Europäischen Union?
Referent: Michael Götschenberg,
Studioleiter beim mdr-Hörfunk, ARD Hauptstadtstudio,
ehemaliger Korrespondent in Brüssel

14.30 – 15.00 Uhr Auswertung und Seminarevaluation
Leitung: Dr. Michael Rudloff

anschließend Rückfahrt nach Bad Wildungen





Hinweis:

Im Teilnehmerbeitrag sind folgende Leistungen enthalten:

- anteilige Kosten für 3 Übernachtungen / Frühstück

- anteilige Kosten für drei Mittagessen und ein Abendessen (ohne Getränke)

- anteilige Programmkosten (Eintrittsgelder, Honorare etc.)

- anteilige Kosten für den Bustransfer

 

Vom Teilnehmerbeitrag fließen mindestens zwei Drittel ins Projekt und höchstens ein Drittel wird für Verwaltungskosten verwendet

Stornokosten gehen zu Lasten der Teilnehmer.

 

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der asg: http://www.asgpolbi.de/agb.htm.



Wie ißt man in Äthiopien?

Äthiopische Küche

 

Die Äthiopische Küche (wie auch die Küche Eritreas) unterscheidet sich stark von den Essgewohnheiten sowohl des übrigen Schwarzafrikas als auch des orientalischen Raums. Grundnahrungsmittel bildet ein spezielles Sauerteig-Fladenbrot namens Injera. Dieses wird idealtypisch hergestellt aus dem einheimischen äthiopischen Getreide Teff. Da Teff jedoch nur unter bestimmten Bedingungen von Höhe und Klima gut gedeiht und etwas teurer ist als andere Getreide, verbacken ärmere Menschen auch andere Getreide zu Injera. Dazu werden verschiedene Saucen, Wot genannt, serviert, die es in verschiedenen vegetarischen und fleischhaltigen Ausführungen gibt. Dabei gilt: Wer es sich leisten kann, isst Fleisch, wobei unter anderem Lammfleisch beliebt ist. Schweinefleisch wird dagegen nur von missionierten Christen gegessen, weil der Islam und die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche dessen Verzehr ächtet.

 

Die äthiopische Kirche verbietet, wie die meisten orthodoxen Kirchen, mittwochs und freitags sowie während der vorösterlichen Fastenzeit den Genuss von allen tierischen Produkten, so dass von Christen an diesen Tagen Linsenbrei oder Kichererbsenbrei verspeist wird. In Restaurants gibt es an diesen Tagen rein vegetarische Gerichte Alitscha, bei denen verschiedene Gemüsesorten in unterschiedlichsten Kombinationen zubereitet werden. Gegessen wird mit der rechten Hand. Dabei ersetzt das Injera sowohl den Teller als auch das Besteck. Man reißt einfach kleine Teile des Fladens ab, ergreift damit ein Stück der Fleisch- oder Gemüsebeilage und führt es zum Mund. Als besonders freundschaftlich gilt es, den anderen am Mahl Partizipierenden hin und wieder eine Portion direkt in den Mund zu stecken (Gursha). Generell ist das äthiopische Essen sehr scharf, meist durch das Gewürz Berbere. In den meisten äthiopischen Restaurants in Europa kann man aber auch mildere Varianten bestellen; eine scharfe (ungekochte) Berbere-Soße wird dazu oft gesondert in kleinen Schälchen gereicht.

 

Äthiopische Getränke sind der Honigwein Tej, das einfachere Hirsebier Talla und im Land angebauter Kaffee, der traditionell frisch geröstet und in einer besonderen Kanne (Jabana) ausgeschenkt wird.

 

Quelle: Wikipedia - geschrieben: H. Meyer

Bildrechte: Gerhard Bangert, Ulrich Kürpick,

Fladen Drauf
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Zusammendrücken
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und rein damit
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Das üben wir dann mal. Hagen dreht sich erst mal ein Wrap
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Lela und Beate lernen Café zu rösten.
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